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Biographie Ian Fleming
Fleming
Ian Lancaster Fleming wurde am 28. Mai 1908 in London, 29 Green Street, als Sohn des konservativen Unterhausabgeordneten Major Valentine Fleming und dessen Frau Evelyn Beatrice geboren. Er hatte drei Brüder, seinen ein Jahr älteren Bruder Peter, der zu einem bekannten Reiseschriftsteller wurde und 1971 bei einem Jagdunfall ums Leben kam, Michael, der infolge von Kriegsverletzungen aus dem Kampf um Dünkirchen in Kriegsgefangenschaft starb und den 1977 verstorbenen Richard.
Flemings Vater fiel bereits 1917 in Flandern und Winston Churchill verfasste persönlich einen Nachruf in einer Londoner Zeitung.

Ausbildung & Beruf

Seine Mutter schickte Fleming auf das strenge Jungeninternat Eton, wo er Russisdch, Deutsch und Französisch erlernte, und anschließend auf die königliche Militärakademie in Sandhurst.
Zunächst beabsichtigte Fleming Diplomat zu werden, schrieb sich aber stattdessen an den Universitäten von München und Genf für das Fach Psychologie ein.

Das Jungeninternat Eton

1931 absolvierte er dennoch die Aufnahmeprüfung für den diplomatischen Dienst beim Auswärtigen Amt und erlangte Platz 25 bei insgesamt 62 Bewerbern. Nach der Ablehnung des Auswärtigen Amtes, ihn in den diplomatischen Dienst aufzunehmen, entschied sich Fleming für den Journalismus und arbeitete vier Jahre lang für die Nachrichtenagentur Reuters.

Joseph Stalin

1933 ging er im Alter von 24 Jahren erstmals nach Moskau, um im Rahmen seiner journalistischen Tätigkeit über einen Spionnageprozess gegen sechs britische Infernieure der `Metropolitan-Vickers Electrical Engineers Company´ zu berichten. Fleming s Reportage wurde von seinen Arbeitgebener hervorragend aufgenommen und sie baten ihn um ein Interview mit Stalin. Stalin lehnte jedoch ab und Fleming kehrte nach London zurück und dem Journalismus vorerst den Rücken.
Von 1933 bis '35 handelte er bei dem Londoner Bankhaus `Cull&Co´ mit Wertpapieren, anschließend von 1935 bis '39 bei der Börsenmaklerfirma `Rowe&Pitman´,
bei der er es bis zum Juniorpartner brachte. Mit einem Sonderauftrag der Times ging er erneut für kurze Zeit nach Russland.

Dienst beim Militär

Als Mitglied der Freiwilligenreserve der Kriegsmarine wird Fleming am 26. Juli 1939 zum Militär einberufen und im Range eines Leutnants zum persönlichen Assistenten des Marinegeheimdienstchefs, Konteradmiral John H. Godfrey, berufen.
Flemings Dienstort wurde von nun an das Whitehall-Gebäude in London, Raum 39, Sektion17, der sogenannten `Naval Intelligence Division´, kurz NID, seine persönliche Codenummer lautete 17F.
Zusammen mit Godfrey bauter den Geheimdienst auf und brachte es vom Leutnant bis zum Commander - dem Dienstgrad seiner späeteren Romanfigur. Während seiner Tätigkeit für den Marinegeheimndienst bildete er u.a. Geheimkommandos aus, die hinter feindlichen Linien geheime Opperationen durchführten und er erwarb sich mit diesen Aktionen einen ausgezeichneten Ruf als exellenter Organisator und Problemlöser.
Doch Fleming trug sich auch Tadel ein, z.B. als er einen deutschen Gefangenen statt ins Verhörzimmer in eine Bar in Soho führte und ihn betrunken machen wollte, um etwas von ihm zu erfahren. Der deutsche U-Boot-Fahrer erwies sich jedoch als trinkfester und schliesslich wurde die Unterhaltung in hoher Lautstärke auf deutsch geführt, so dass die anderen Gäste aufmerksam wurden. Mehrfach wurde Fleming für solche Verhaltensweisen getadelt.

Wie Flemings ehemaliger Kollege John Ainsworth in seinem, unter einem Pseudonym veröffentlichten Buch, `Operation James Bond´ darlegt, soll Fleming auch an einer Aktion beteiligt gewesen sein, Martin Bormann, den Leiter der Parteikanzlei und persönlichen Sekretär Adolf Hitlers, aus dem Berliner Führerbunker zu entführen. Bohrmann sollte sich sein Leben freikaufen, indem er im Gegenzug Nazivermögen, für das er zeichnungsberechtigt war, an die Briten überschrieb. Allerdings ist diese Geschichte äußerst unglaubwürdig.
Weitre Pläne Flemings sollen vorgesehen haben, Rudolf Hess nach Schotltland zu entführen oder das Codebuch der deutschen Marine in die Gewalt des englischen Geheimdienstes zu bringen. Während seiner Tätigkeit kam Fleming öfters auch mit Winston Churchill zusammen.

Flemings Anwesen auf Jamaika

1940 soll er z.B. an einem Vorhaben beteiligt gewesen sein, dass Südspanien vor der Überwachung der Strasse von Gibraltar durch deutsches Radar schützen sollte - diese Überlegungen trugen den Namen `Operation Goldeneye´ - als Fleming 1946 auf Jamaika für 2000 Pfund ein Anwesen erwarb, gab er ihm dem Namen `Goldeneye´; für die Entstehung dieses Namens gibt es allerdings noch eine zweite Variante -
den Namen für seine Residenz könnte er dem Titels des Romans `Reflections in a Goldeneye` von Cason McCuller entlehnt haben.

Weiterer beruflicher Werdegang

Nach seinem Abschied vom Geheimdienst kehrte Fleming erneut zum Journalismus zurück - er übernahm die Leitung des Auslandsresorts des Kemsley-Zeitungskonzerns.
Als Fleming ab 1960 als Schriftsteller erfolgreich wurde, gab ert seine Haupttätigkeit bei Kemsley auf, arbeitete aber weiterhin nebenbenberuflich für die Sunday-Times.

Entwicklung der Familie

Ian Fleming heiratete am 24. März 1952 auf Jamaika Anne Geraldine, eine bereits verwitwete und geschiedene Tochter aus gutem Hause, am 12.August gleichen Jahres wurde ihr Sohn Caspar geboren.
Im April 1961 erlitt Ian Fleming, nach einer Konferenz der Sunday Times, die er auch nach dem Ausscheiden aus dem Jourenalistenberuf weiterhin besucht hatte, einen Herzanfall. Seine Mutter musste ihm während des Krankenhausaufenthaltes einen Sechekch schicken, damit er seine Arztrechnung begleichen konnte.
Im Jahre 1964 erleidet er während eines Urlaubs mit Frau und Kind am `Sandwich Bay´ in Kent einen weiteren Herzanfall und stirbt in der Nacht zum 12. August gegen 1.00 Uhr.

In seinem Testament hinterliess Fleming Immobilien und Wertgegenstände im Wert von 300.000 Pfund, drei seiner Freunde vermachte er jeweils 500 Pfund, damit sie sich etwas extravagantes leisten konnten.
Sohn Caspar erbte 3,3 Mio Mark und starb am 4.10.1975 nach Drogenkonsum, Flemings Frau lebte noch bis zum 12. 7.1981.
Sowohl Ian Fleming, als auch Frau und Sohn sind in der Nähe von Sevenhampton bei Swindon in der Grafschaft Wiltshire begraben.


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