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Die Entstehung von James Bond

James Bond 007, eine Figur, die für viele wie selbstverständlich existiert, ist nach Aussagen Ian Flemings eher zufällig entstanden. Er habe nach Abwechslung gesucht, nachdem er sich entschlossen habe, zu heiraten und damit sein bisheriges Junggesellenleben aufzugeben. Er fing an nervös zu werden und zu schreiben um sich abzulenken - bei diesen “Ablenkungsübungen” entstand also die Romanfigur `James Bond 007´, die inzwischen zu einem regelrechten Mythos geworden ist.

In Flemings Romane und Kurzgeschichrten floss seine Geheimdiensterfahrung ein, die er während seiner Tätigkeit für den Marinegeheimdienst iher Majestät erworben hatte. Viele Kritiker von Fleming behaupten, er wollte so wie seine Romanfigur sein, für die er zahlreiche

Vorbilder beim Geheimdienst gesehen hatte, Typen, die hinter feindlichen Linien ihr Leben riskierten. Teilweise übertrug Fleming auch einfach seine eigenen Eigenschaften auf seine Romanfigur. So mögen beide keine Blumen, sind starke Raucher und rauchen die selben Marke: Morlands mit drei goldenen Dtreifen (drei goldene Streifen bedeuten den Rang eines Commandres bei der Königlichen Marine - Bonds und Flemings Dientgrad). Mit seinem ausführlichen, jede Kleinigkeit berschreibenden Schreibstil versucht er dem Leser zu vermitteln, die Welt, in der Bond agiere, existiere tatsächlich, man

Die drei Streifen von `Commander James Bond´

nehme nur einmal die Beschreibung des Golfspiels in `Goldfinger´ über 33 Seiten oder die Bridge-Partie in `Casino Royale´ über 18 Seiten. Desweiteren sorgte Fleming für einen nahen Realitätsbezug, indem er Strassen- und Ortsnamen gesammelten Strassenplänen und die Namen seiner Charaktere gesammelten Telefonbüchern entnahm.

Wie `James Bond 007´ seinen Namen bekam

Für die Namensfindung für seine Figur des Agenten gibt es, ebenso wie für die Entstehung der Nummer, mehrere Varianten. Die Wahrscheinlichste ist, dass Fleming den Namen von dem Vogelkundler `James Bond´ übernommen hat, der ein Buch (r.) mit dem Titel “Birds of the West Indies” (Vögel der Westindischen Inseln) verfasst hatte. Eine weitere Möglichkeit geht in die Kindheit Ian Flemings zurück,  er habe die Vor- und Nachnamen von James Aitken und Harry Bond, zweier Jungen aus seiner Klasse, miteinander kombiniert. Er hatte somit die Wahl zwischen `Harry Aitken´ und `James Bond´. Vielleicht entschied er sich damals für `James Bond´, weil es in der Literatur schon einmal kurzzeitig einen `James Bond´ gegeben hatte. Eine Kurzgeschichte von `Agatha Christie´ mit dem Titel “The Rajah´s Emerald” beginnt mit den Worten ”With a serious effort James Bond bent his attention once more on the little yellow book in his hand...” Die Bücher von `Agtha Christie´ waren zur damaligen Zeit regelrechte Bestseller und somit hinreichendbekannt, so dass Fleming

wahrscheinlich auf einen gewissen Wiederekennungseffekt hoffte. 1964 trafen der richtige `James Bond´ - der Vogelkundler - und Ian Fleming zusammen. Fleming schenkte Bond dabei eine signierte Erstausgabe von “You Only Live Twice”. Auf die erste Seite des Romans schrieb Fleming “To the real James Bond - from the thief from his identity”. Das Treffen fand am 5. Februar 1964 statt.

Die Findung der Nummer 007

Die Herkunft der Nummer 007 ist umstrittener als die des Namens. Fleming selbst erzählte in einem Interview, dass er einen Teil der Postleitzahl von dem Gebiet um Georgetown verwendete, in dem viele CIA-Agenten mit ihren Familien lebten - die Polstleitzahl lautete 20007. Weiter besteht die Möglichkeit, dass Fleming die Nummer aus Rudyard Kipplings Kurzgeschichte `007´ entlehnte. In dieser Geschichte unterzeichnet der Hofastrologe von Königin Elizabeth I. mit `007´, wenn auch in etwas anderer Schreibweise. Eine weitere Alternative stammt aus Flemings Zeit beim Geheimdienst: Kollegen berichten, Fleming sei fasziniert gewesen, wie die englische Telefonvermittlung die Nummer der Kriegsabteilung des Arbeitsministerium ausgesprochen habe “..double oh seven...”

Der Einfluss des Geheimdienstes auf die Bücher

Es lässt sich nicht bestreiten, dass Fleming sich von seiner Zeit beim Nachrichtendienst beeinflussen liess - was liegt doch wohl auch näher? So tauchten mehrere ehemalige Kollegen in seinen Geschichten wieder auf. Für Fleming war Bond eine Mischung aus dem Geheimagenten und Sonderkommando-Typen, die er während seiner Tätigkeit beim NID kennengelernt hatte. Bonds Bewaffnung resultiert allerdings nicht aus geheimdienstlicher Arbeit, sondern aus einem Biref mit konstruktiver Kritik des Waffennarrs Geoffrey Boothroyd, der im Mai 1956 an Fleming geschrieben hatte. Fleming war von diesen Sachkenntnissen dermaßen begeistert, dass Fleming daraufhin die Figur des Waffenmeisters `Major Boothroyd´ ein.

Der Einfluss der Bücher auf die Geheimdienste

Zu den Bewunderern von Flemings Büchern gehörten bekannte Persönlichkeiten wie US-Präsident John F. Kennedy und sein mutmasslicher Mörder Lee Harvey Oswald - beide

sollen sogar am Tag vor dem Attenta ein Fleming-Buch gelesen haben. CIA-Chef Allen Dulles war so fasziniert von `James Bond´ und seiner Ausrüstung, dass er Teile davon nachbauen wollte, z.B. das Ortungsgerät aus `Goldfinger´. Die CIA-Techniker scheiterten dann aber an den dichtbebauten  Strassen in Städten, wo das Signal des Senders nicht weit genug gesendet werden konnte, als dass es von einem Empfänger

empfangen werden konnte. Der ehemalige sojwetische Geheimdienst KGB war ebenfalls von den Bondschen Gimmicks begeistert, dass sogar Spezialabteilungen eingerichtet wurden.

Die Buchverkäufe

Zu Beginn seiner schriftstellerischen Tätigkeiten brachten diese eher bescheidene Einkünfte, so dass es um Fleming finanziell nicht besonders gut stand. Seine Mutter musste ihm sogar einen Scheck schicken, damit er die Krankenhausrechnung nach dem ersten Herzanfall bezahlen konnte. Erst zwischen 1960 und 1963 entwickelten sich die Einnahmen aus den Buchverkäufen, so dass sie sich schliesslich auf etwa eine Viertelmillion Pfund beliefen - damals etwa 2,8 Millionen Deutsche Mark. Fleming erkannte bereits Anfang der 50er jahre die Möglichkeiten und das Potential seiner Bücher und kaufte 1952 die in Konkurs gegangene Firma Glidrose Productions Ltd., die er in Glidrose Publications Ltd. umbenannte. Diese Firma sollte ihm dazu dienen Steuern zu sparen und die Rechte an seinen Schriften besser zu vermarkten. Anfang 1964 bemerkte Fleming den Erfolg seiner Bücher und beschloss, auf den Rat eines Freundes, Anteile seiner Firma zu verkaufen. Scheinbar nebenbei veräußerte Fleming während eines Golfspiels 51% seiner Firma Glidrose Publications Ltd. an den Handelsgiganten Bookers Brothers. Fleming erhielt 100.000 Pfund und liess sich versichern, dass 49% der Einnahmen aus seinen Büchern entweder ihm oder - nach seinem Tod - seinen Erben ausgezahlt werden sollten. Dieser Deal bezog sich allerdings nur auf die Rechte an den Büchern, die Filmrechte liess Fleming durch mehrere Trusts vermarkten. Die Einkünfte aus diesen Trusts sind nicht exakt bekannt - für das Jahr 1988 wurden sie allerdings auf 8 Millionen Dollar geschätzt


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