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Die Regisseure der James Bond-Filme

Terence Young

Regisseur von `James Bond jagt Dr.NO´, `Liebesgrüße aus Moskau´ und `Feuerball´

Terence Young, geboren 1915 als Sohn britischer Eltern in Shanghai, arbeitete bereits mit 26 Jahren beim Film mit, u.a. an Drehbüchern, inszenierte Dokumentarfilme über den Zweiten Weltkrieg oder betätigte sich als Regieassistent bei verschiedenen Filmen. Seinen ersten eigenen Spielfilm drehte Young 1948, 1957 arbeitete er erstmals mit Sean Connery zusammen.

Den Regieauftrag für `James Bond jagt Dr.NO´ erhielt Terence Young, nachdem er zusammen mit Albert Broccoli einen Film gedreht hatte.

Young drehte zunächst die ersten beiden Bondfilme (`Dr.NO´ und

`Liebesgrüße aus Moskau´) - die Regie für `Goldfinger´ wurde ihm entzogen, als er eine Gewinnbeteiligung an dem Film forderte – und nach dieser Zwangspause noch `Feuerball´.

Nach seinem Ausscheiden aus dem Bondproduktionsstab drehte Young noch einige mehr oder weniger erfolgreiche Filme. Terence Young, der die Gestalt des James Bonds als erster Regisseur entscheidend mitgeprägt hat, starb 1994 in Nizza.


Guy Hamilton

Regisseur von `Goldfinger´, `Diamantenfieber´, `Leben und Sterben lassen´, `Der Mann mit dem goldenen Colt´

Guy Hamilton wurde 1922 als Sohn englischer Eltern in Paris geboren und begann 1939 als Lehrling bei den “La Victorine”-Filmstudios in Nizza. Während des Zweiten Weltkrieges diente Hamilton bei der britischen Marine und wurde danach Regie-Assistent bei mehreren englischen Filmproduktionen. Seinen ersten eigenen Film (“The Ringer”) verwirklichte er 1952. Im Verlauf seiner vier Bonds, bei denen er Reie führte, gab er den Filmen eine neue Richtung. Hamilton nannte seine eigene Strategie für Bond “leichte Komödie”. Mit dem Beginn von Roger Moore als James Bond versuchte Hamilton

dem Filmagenten ein wenig das Tempo zu drosseln, damit das Publikum sich an Moore gewöhnen konnte. Moore sollte so die Gelegenheit erhalten, sich das Publikum regelrecht zu erarbeiten. Hamiltons Bondfilme waren für die ganze Familie gedacht, um Probleme mit der Zensur und der Altersfreigabe zu vermeiden.

Nach seinem Ausscheiden aus dem Bondstab sagte Guy Hamilton, dass es falsch sei, eine Serie zu drehen. Mit der Zeit gingen einem die Ideen aus, statt alter Hasen sollte junges Blut nachkommen. Aus diesen Gründen lehnte Hamilton Angebote für weitere Filme ab.


Lewis Gilbert

Regisseur von `Man lebt nur zweimal´, ´Der Spion, der mich liebte´ und `Moonraker´

Lewis Gilbert, geboren 1920 in London, spielte bereits in seiner Kindheit als Kinderschauspieler auf den Bühnen von London und trat in Filmen auf. Zusammen mit seinen Eltern sang er im Trio in einer Bühnenshow eines Londoner Theaters. In den 30er Jahren verdingte sich Gilbert als Assistenzregisseur und arbeitete sich langsam hoch. Bereits während des Zweiten Weltkrieges inszenierte er eigene Dokumentarfilme und 1945 seinen ersten Spielfilm (“Little Ballerina”). Einige Jahre später traf er bei den Arbeiten zu dem Film “Beim 7. Morgengrauen” zum ersten Mal auf Mitarbeiter des Bondstabs: Maurice Binder entwarf den Titel für den Film und Freddie Young führte die

 Kamera. 1966 gelang Gilbert mit dem Film “Alfie” ein großer finanzieller Erfolg, so dass die Bondproduzenten auf ihn aufmerksam wurden und sie ihm eine Bondregie anboten. Zunächst lehnte Gilbert ab, da er es nicht für möglich hielt, an die erfolgreichen Filme anzuschliessen, stimmte dann aber nach reichlicher Überzeugungsarbeit seitens der Produzenten von James Bond doch zu.
Bei den Dreharbeiten zu seinem ersten Bond `Man lebt nur zweimal´ in Japan war er dann aber doch dermaßen begeistert von Japan und bezeichnete es als ideales Land für Bond, da dort der Mann mehr Rechte als die Frau hat. Gilbert zeigte sich überrascht, dass man ihm später mit `Der Spion, der mich liebte´, einen weiteren Bond anvertraute. In diesem Bond versuchte er zusammen mit Drehbuchautor Christopher Wood die Rolle des Bondgirls neu zu definieren. Gegenüber dem “Playboy” sagte Gilbert in einem Interview, dass mit Barbara Bach Bond zum ersten Mal eine Frau bekomme, die für sich alleine stehen könne. Mit Lois Chiles versuchte er dies in `Moonraker´ noch zu steigern.


Peter Hunt

Regisseur von `Im Geheimdienst ihrer Majestät´

Nach fünf Engagements als Cutter (siehe Peter Hunt als Cutter) vertraute man Peter Hunt als “Belohnung” für seine überzeugenden Schnittkünste die Regie von `Im Geheimdienst ihrer Majestät´ an. Hunts einzige Regie gilt unter Bondfans und Kritikern als einer der besten, obwohl der Film finanziell nicht überzeugen konnte. Die Regie für `Diamantenfieber´ lehnte Hunt ab, da er nicht nur Bond-Filme drehen wollte.

Am 14. August 2002 ist Peter Hunt verstorben, siehe hierzu auch die entsprechenden `Bond-News´ vom 17.8.2002: “Tod von Peterr Hunt”.


Die Regisseure der James Bond-Filme
James Bond jagt Dr.NO (1962) Terence Young
Liebesgrüße aus Moskau (1963) Terence Young
Goldfinger (1964) Guy Hamilton
Feuerball (1965) Terence Young
Man lebt nur zweimal (1967) Lewis Gilbert
Im Geheimdienst ihrer Majestät (1969) Peter Hunt
Diamantenfieber (1971) Guy Hamilton
Leben und sterben lassen (1973) Guy Hamilton
Der Mann mit dem goldenen Colt (1974) Guy Hamilton
Der Spion, der mich liebte (1977) Lewis Gilbert
Moonraker (1979) Lewis Gilbert
In tödlicher Mission (1981) John Glen
Octopussy (1983) John Glen
Sag niemals nie Irvin Kershner
Im Angesicht des Todes (1985) John Glen
Der Hauch des Todes (1987) John Glen
Lizenz zum Töten (1989) John Glen
Goldeneye (1995) Martin Campbell
Der Morgen stirbt nie (1997) Roger Spottiswode
Die Welt ist nicht genug (1999) Michael Apted
Bond20 (2002) Lee Tamahori
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