Die `Gunbarrel´-Sequenz - Download unter `Downloads´

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The Making of `Der Spion, der mich liebte´

Für das Innere des U-Boot-schluckenden Tankers `Liparus´ baute man eigens eine große Halle (s.u.), da die vorhandenen Hallen größenmäßig den Anforderungen des Films nicht gewachsen waren.  

United Artists und EON Productions bauten zusammen auf dem Gelände der Pinewood-Studios die Halle “007”, 102m lang, 48m breit, 15m hoch und mit einem 15m langen Wassertank, der etwas über vier Millionen Liter Wasser fasste. Die “007-Stage” ist die bislang größte Filmhalle der Welt und kostete rund eine Million Dollar, sie steht noch heute und wird an andere Filmgesellschaften vermietet.

Taucher bereiten Strombergs `Atlantis´ für den Dreh vor - das Bild zeigt deutlich die Proportionen der Menschen und der Station. Beim Filmen wurde `Atlantis durch Hydraulik bewegt.

Für die Explosionen an Bord der `Liparus´ gab es Aufnahmen an Bord eines echten Tankers. Man fragte tatsächlich bei Shell nach, ob man einen Tanker benutzen könnte, um Teile des Oberdecks zu sprengen, man erhielt aber selbstverständlich eine Absage. Bei der Premiere des Films erkundigten sich dann Leute von Shell, auf welchem ihrer Tanker die Explosionen stattgefunden hätten - Spezialeffekte-Macher Derek Meddings konnte stolz erwidern, es seien nur Modelle gewesen.

In der Anfangssequenz wird Bond von mehreren Skifahrern in den Alpen gejagt. Während 007 Skistöcke zum Fahren und zur Verteidigung benutzt, fahren seine Verrfolger freihändig und mit Pistolen schiessend hinter ihm her. Die Bösewichte hielten ihre Balance mit Hilfe eines Gestänges, das von einem, im Film natürlich nicht sichtbaren, Ski-Fahrer gezogen wurde.

Der Lotus Esprit erhielt von der Filmcrew den Spitznamen "Wet Nellie", in Anspielung auf den waffenstrotzenden Hubschrauber in `Man lebt nur zweimal´. Die Sequenzen mit dem Lotus entstanden in enger Zusammenarbeit mit Lotus-Technikern und Testfahrern. Für die Straßenszenen lieferte Lotus zwei Serienmodelle, die lediglich mit einem zusätzlichem Blech unter dem Kühler ausgestattet waren wegen der schlechten Straßen auf Sardinien. Zusätzlich wurden sechs weitere Karrosserien geliefert, wovon eine von der Firma "Perry Submarines" (Florida) für den Unterwassereinsatz abgedichtet wurde. Roger Moore wurde in den Straßenszenen von einem Lotus-Testfahrer gedoubelt.

Der Zement, der Beißers Auto die Sicht nimmt, war lediglich grauer Hafermehlbrei, der aus einem mit einer Schlauchvorrichtung beladenen LKW abgespritzt wurde. Der Verfolgerwagen flog dann an, emporgehoben von einem Kran und entlang einer Rutsche, die Böschung hinunter und krachte in ein Haus.
Für die Szenen an der Costa Smerala mussten zahlreiche Straßen gesperrt werden, so dass von den Filmleuten ein Transportservice für Ortsansässige und Urlauber eingerichtet wurde.

Die Verwandlung des Lotus in ein U-Boot und zurück in einen Straßenwagen erwies sich als sehr kompliziert. Insgesamt arbeiteten Mechaniker, Techniker, Zimmerleute und Special Effects-Tecniker vier Monate an der kompletten Sequenz. Das Team unter Leitung von Ken Adam und Derek Meddings wurde zwar für de Oscar nominiert,  zog aber gegen "StarWars" den kürzeren.
Der Lotus wurde mittels einer Kompressor-Luftrakete auf 70 km/h beschleunigt und mit Sahlseilen geführt, als er von der Pier ins Hafenbecken rast, wobei im Auto Puppen saßen. Für die Szene, in der sich der Lotus vom Auto in ein U-Boot verwandelt, setzte man ein 1,2 m großes Modell ein, gefilmt wurde das auf den Bahamas.

Die folgenden Bewegungen unter Wasser vollführte der Wagen in Originalgröße. Ein Taucher sass im Wagen und betätigte vier Batteriemotoren, die eine Höchstgeschwindigkeit von 10 Knoten ermöglichen. Der Taucher löste auch die Verteidigungsvorrichtungen unter Wasser aus.

Den Weg zur Unterwasserstation "Atlantis" bestritt ein 1:4 Modell, teilweise ferngesteuert, teilweise auf am Meeresgrund verlegten Schienen.

 Beim Auftauchen verwendete man ein mit einer Schiffsschraube versehenes Fahrzeug, das zudem auf Schienen fuhr.
Roger Moore und Barbara Bach nahmen nur an Dreharbeiten in den Pinewood-Studios teil, wo die Nahaufnahmen entstanden.


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