Die `Gunbarrel´-Sequenz - Download unter `Downloads´

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The Making of `Feuerball´

Dieser 1:1-Nachbau eines Vulcanbomber wurde in zweimonatiger Arbeit vornehmlich aus Plastikteilchen zusammengefügt. Es dauerte zwei weitere Tage, den Nachbau so auf dem Meeresboden zu verankern, dass er nicht von der Meeresströmung losgerissen werden konnte.

Die Unterwasseraufnahmen wurden mit Taucherglocke und Mini-U-Boot gedreht, das gesamte Unterwasser-Team bestand aus 32 Mann, unter ihnen Unterwasser-Kameramann Lamar Boren, Unterwasser-Regisseur Ricou Browning und Unterwasser-Produktionsleiter Ed Haldeman - sie hatten bereits Erfahrung in den Gewässern um die Bahamnas aus Wasser-Serien wie Flipper.

Nach Aussagen von Production Designer Ken Adam fand man keine Yacht, die groß genug für den Film ewesen wäre. Daher kaufte man ein 18 m langes Tragflächenboot, baute einen Kokon herum und schuf eine bemalte Struktur, die wie eine Yacht aussah. Unglücklicherweise war der Gesamtapparillo dann jedoch so schwer, dass er sich kaum noch bewegen liess, ehe nich der Kokon ausgeklingt war. Aus der Not heraus entstand daher die Idee, den Kokon zu bewaffnen und auszuklinken (mehr).

Auf der englischen Rennstrecke von Silverstone drehte man 1965 die Action-Sequenz mit dem Motorrad, das Raketen abschießt.
Man wählte als Zweirad eine BSA 650 ccm Lightning.

Das Motorrad verbarg auf beiden Seiten der Vollverkleidung zwei sogenannte "Ikarus"-Rakteten, die eine Reichweite von einer halben Meile hatten. Die Raketen kosteten jeweils nur etwa 10 $. Ein elektrischer Impuls löste die Zündung der Raketen nach Artillerie-Manier aus: Patronen des Kalibers 38 ließen die Rakten loszischen. Detonieren taten die Raketen erst beim Aufschlag auf das Blech des vorausfahrenden Autos. Zwei der Rakten enthielten Napalm, wei Schwarzpulver.

Stunt-Man Bob Simmons (l.), der auch Connery in allen gefährlichen Szenen doubelte, übernahm das Fahren des abzuschiessenden Ford-Fahrers. An das Steuer des Fords setzte man eine Puppe, während Simmons auf einer Plattform auf der Beifahrrseite saß, die Beifahrer-Tür entfernte man.
Vom Fahrersitz war Simmons durch eine dicke Glaswand getrennt, da dort zwei fünf Gallonen schwere Tnks mit Benzin deponiert waren - sorgsam in Cordite eingepackt. Simmons sollte die Benzinkanister mit einem verdeckten Schalter zünden, da man unsicher war, ob die relativ kleinen Rakten das Auto auch wirklich in Brand setzen würden.

Die Durchführung der gesamten Action-Sequenz verlief so, dass das Auto mit etwa 60 bis 70 km/h fuhr - das Motorrad mit etwa 100 km/h, um rechtzeitig von den Trümmern wegzukommen.
Beinahe wäre es dabei jedoch zu einem Unglück gekommen, als ein riesiger Feuerball nach der Explosion den Stuntman einhüllte. Simmons beschleunigte, aber die Flammen breiteten sich weiter aus. Deshalb sprang er schließlich aus dem mit 70 km/h fahrenden Auto und landete etwas angekohlt im Busch neben der Strecke.

Entwickelt wurde das Motorrad mit seinen Raketen von Spezialeffekte Man John Stears, der dafür einen Oscar erhielt!!


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