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Vom Roman zum Film: Die visuellen Anfänge

Auf den Covern der Bond-Romane gab es nie Anhaltspunkte über James Bonds Aussehen. Stattdessen zierten die Cover der Hardback-Ausgaben Illustrationen des englischen Künstlers Chopping. Fleming machte für diese Illustrationen genaue Vorgaben und lobte Chopping als

 einzigen englischen Meister des Ölgemäldes.

Für `From Russia With Love´ wurden z.B. eine 38er Smith&Wesson (r.) und ein Revolver gekreuzt. Die Waffen hatte Fleming sich zuvor bei seinem Waffenfreund Geoffrey Boothroyd ausgeliehen, dem Vorbild für den Waffenmeister `Major Boothroyd´ in den Romanen. Fleming war dermaßen

begeistert von den Gemälden, dass er  darauf bestand, die Original zu behalten. Anfangs erhielt Chopping 50 Guineas für eine Illustration, für `The Spy Who Loved Me´ schon 250 und für `You Only Live Twice´ schon ganze 300 Giuneas. Doch auch keines dieser späteren Covers enthielt Anhaltspunkte für Bonds Aussehen  und auch in den Texten der Fleming-Romane findet sich nur sehr wenig über Bonds Erscheinungsbild. In `Casino Royale´ heisst es immerhin noch, dass Bond blaue Augen und eine Narbe auf der rechten Wange habe.

Der amerikanische Schauspieler Richard Conte zeichnete 1955 erstmals einen Entwurf für Bonds Gesicht, diese Zeichnung schmückte dann das Cover der englischen Bond-Taschenbücher. Im folgenden versuchten sich viele Zeichner an der Figur Bonds und schenkten besonders einer kleinen Locke Bonds auf der rechten Seite seiner Stirn Beachtung. Der erste Mensch, der James Bond verkörperte, war schliesslich der Direktor eines Verlages bei dem Flemings Bücher in den USA erschienen. Der Direktor hielt eine Pistole, sein Abbild wurde jedoch nur klein und unscheinbar auf einem schmalen Streifen unterhalb des Hauptmotivs der Bücher abgebildet.

Das erste Gesicht, das James Bond im Fernsehen darstellte, war das von Barry Nelson in `Casino Royale´. Nach diesem Auftritt im Fernsehen bot der englische `Daily Express´ 1958 Fleming an, eine James Bond-Comic-Reihe zu veröfflichen. Fleming zögerte zuerst, da er befürchtete, dass die Comic-Strips dem Ansehen der Bücher schaden würden,

akzeptierte dann aber doch wegen der überaus guten Bezahlung. Ab Juli 1958 veröffentlichte  der Daily Eypress `Casino Royale´ mit entsprechenden Illustrationen, wobei sich die Zeichner an den damaligen Filmstars orientierten, wie z.B. Gary Cooper (r.) oder Robert Taylor. Noch bis Ende `76 erschienen so zahlreiche Bondbücher von Fleming als Comic-Strip, teilweise aber auch von den Redakteuren des `Daily Express´ kreierte Geschichten mit `James Bond´. Mit Beginn des Jahres ´77 wechselten die Comic-Strips zum `Sunday Express´, erschien dort aber nur bis Mai gleichen Jahres. Insgesamt erschienen die 007-Strips in den 60er Jahren in 44 Jahren. Der Einfluss der Comics, gerade der allersersten, auf die Filme ist größer, als man annehmen möchte: teilweise gleichen sich ganze Szenen aufs Detail.

Erst mit der Verpflichtung von Sean Connery als `James Bond 007´ für die Filme war es möglich geworden, Plakate und Poster entsprechend zu

vermenschlichen bzw. zu “verbondlichen” und mit einer Mischung aus Frauen, Action und Waffen zu versetzen

Ein Ausschnitt aus einem James Bond-Comic-Strip


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